Airbnb sperrt Nutzerin in Hamburg wegen Diskriminierung von Kopftuchträgerin

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Airbnb, der Community-Marktplatz-Betreiber für Vermietung und Buchung von Unterkünften, hat am Mittwoch erklärt, eine Anzeige gesperrt zu haben, nachdem die Erstellerin eine Frau mit Kopftuch abgelehnt hatte.

Die 25 Jahre alte britische Studentin Nurjahan Seleque hatte sich für eine angebotene Airbnb-Wohnung in Hamburg interessiert. Nach einer Anfrage von ihr wurde sie jedoch prompt durch die Wohnungseigentümerin Claudia abgelehnt.

Daraufhin kontaktierte Nurjahan Selque die Besitzerin persönlich, um den Grund für die Ablehnung zu erfahren. Als Antwort bekam sie gesagt, dass die Abweisung keine persönlichen Gründe habe, sondern die Studentin aufgrund ihrer Kopfbedeckung nicht zur Siedlung passe. Die Nachbarn in dem Wohnbezirk hätten sich auf bestimmte Richtlinien geeinigt – woran sich auch neue Bewohner halten müssten.

Aufgrund dieser Diskriminierungserfahrung protestierte die abgewiesene Studentin bei Airbnb und veröffentlichte einen Beitrag auf ihrem Facebook-Profil.

Nach der Beschwerde kündigte Airbnb schließlich die Zusammenarbeit mit der Wohnungsbesitzerin aus Hamburg.

„Als wir von diesem schrecklichen Vorfall erfuhren, entfernten wir den Gastgeber aus unserer Gemeinschaft und boten dem Gast unsere volle Unterstützung an. Alle Airbnb-Nutzer müssen sich unserer Community-Verpflichtung anschließen und jeden in der Airbnb-Gemeinschaft mit Respekt und ohne Urteil oder Voreingenommenheit behandeln , so ein Sprecher von Airbnb zum rassistischen Vorfall.





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