Von Storch heißt auch Muslime in der AfD willkommen

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Beatrix von Storch – Bild: Wikimedia Commons / Superbass
CC BY-SA 4.0

Für AfD-Fraktionsvize Beatrix von Storch ist in ihrer Partei auch Platz für integrierte Muslime, die eine Islamisierung ablehnen.

Von Michael Steiner

Nachdem die parteiinterne Gruppe „Juden in der AfD“ innenpolitische Wellen schlug, kommt nun ein weiterer sicherlich kontrovers diskutierter Vorstoß aus der Rechtspartei. So kann sich Fraktionsvize Beatrix von Storch durchaus vorstellen, dass sich muslimische Vereinigungen in der AfD gründen. Sie habe kein Problem damit.

Es gebe „viele integrierte Muslime und Migranten bei uns in der Gesellschaft“, diese könnten „auch bei uns ein Zuhause finden“, so die Politikerin zur „Welt am Sonntag“. Die AfD sei eine „Partei für die Religionsfreiheit“. Dies ist auch ein Grund dafür, weshalb die Rechtspartei eigentlich eher Islam-kritisch ist. Immerhin gilt diese Religion als vergleichsweise intolerant, was andere Religionen und Glaubensansichten betrifft – inklusive der Androhung von Gewalt und Tod.

Wer sich zum Programm bekenne, könne Mitglied der Partei werden „und auch Initiativen starten“, erklärte sie. Von Storch, die auch im Bundesvorstand ihrer Partei sitzt, schränkte zugleich ein, dass diese Muslime keine „Islamisierung“ befürworten dürften. Darunter verstehe sie eine Zurückdrängung der deutschen Kultur „und das Schließen von Kompromissen mit dem Herrschaftsanspruch, den der Islam in seinen meisten Auslegungen eben besitzt“. Das lehne die AfD „ganz klar“ ab.

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