Jorge González erlebt rassistische Anfeindung im Zug

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10. Oktober 2018

Lange Beine, schrille Outfits, hohe Schuhe – Jorge González fällt auf, und das passt nicht jedem. Der gebürtige Kubaner wird im Internet regelmäßig Opfer rassistischer Kommentare. Jetzt wurde er auch im wahren Leben angegriffen.

Bei „Germanys Next Topmodel“ brachte er den Teilnehmerinnen das Laufen bei, seitdem hat Jorge González mit seinem „Chica Walk“ Kultstatus. Stets gut gelaunt und gerne auf atemberaubend hohen Absätzen stöckelt der bunte Vogel seit fast zehn Jahren durch unsere Fernsehlandschaft.

Doch nicht jedem gefällt sein auffälliger Lebensstil – González wurde Opfer von rassistischen Beleidigungen. „Ich bekomme böse Kommentare bei Instagram, die mich wegen meiner Homosexualität oder Hautfarbe beleidigen“, sagte der 51-Jährige im Interview mit der „Gala“. Doch González bleibt positiv. „Ich ignoriere das. Ich will einfach glücklich sein. Ich muss nicht alle anderen glücklich machen.“

Jorge González wird im Zug rassistisch beleidigt

Nicht nur im Internet erlebt der „Let’s Dance“-Juror Anfeindungen. Auch im Alltag wird der gebürtige Kubaner immer wieder beleidigt. „Neulich erst im Zug nach Berlin setzte sich ein älterer Herr auf meinen Platz. Als meine Assistentin und ich ihm freundlich zu verstehen gaben, dass er sich geirrt hat, gab er rassistische Kommentare von sich. Aber die anderen Fahrgäste und das Zugpersonal haben das nicht geduldet und ihn des Platzes und in seine Schranken verwiesen“, so González in der aktuellen Ausgabe der „Gala. Er fordert mehr Toleranz und Respekt anderen gegenüber.

Von RND/mat

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