Presseschau zu Omarosa vs. Trump: „Ein Bösewicht ist das Verderben des anderen“

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Politico: „Omarosa lässt Donald Trump schwach aussehen“
„Zum zweiten Mal hat sich Präsident Donald Trump im medialen Nahkampf mit einer Frau verheddert. Erst mit Stormy Daniels und jetzt mit Omarosa. Mit dem Mitschneiden von Unterhaltungen hat sie ihn und das Weiße Haus übelst betrogen, doch nun hat sie die Kontrolle – und Trump, dessen Markenuzeichen eigentlich Stärke ist, droht schwach auszusehen.“ 

Fox News: „Omarosas Buch wird schnell vergessen sein“
„Schamlos gibt Omarosa Maginault-Newman zu, Unterhaltungen mit dem Präsidenten im Oval Office und mit dem Stabschef im ‚Situation Room‘ mitgeschnitten zu haben. Das ist ein ärgerlich und abstoßend. Sie mag vielleicht der Meinung sein, dass der Präsident nichts Besseres verdiene. Aber das Volk tut es. George W. Bush sagte einmal, dass es bei der Arbeit im Weißen Haus nicht um einen selbst geht, sondern um Nation. Aber auch um die ging es Omarosa nicht. Ihr Buch wird schnell vergessen sei. Ihre Treulosigkeit dem Land gegenüber nicht.“

Salon: „Ein Bösewicht ist das Verderben des anderen“
„In seiner TV-Show „The Apprentice“ (Der Auszubildene) kommt Donald Trump durchsetzungsfähig, klug und überzeugend daher. Und zwar weil ein cleverer Produzent ihn so wirken ließ. Dieses Image wiederum brachte Millionen Wähler dazu, einen Geschäftsmann zu wählen, der erfolgreich zu sein schien, aber tatsächlich nur auf eine Reihe von gescheiterten Unternehmen und Insolvenzen zurückblickte. Nun hoffen Teile der Nation, dass Omarosa Manigault Newman, eine seiner Lieblingskandidatinnen, ihn absägt. Lehrling erledigt Chef. Ein Bösewicht ist das Verderben des anderen! Ein Schauspiel wie aus dem TV-Drehbuch.“

New York Times: „Willkommen im Widerstand, Omarosa“
„Omarosa Manigault Newman ist eine unmoralische, unehrliche, käufliche und korrupte Gaunerin – wie so viele in Donald Trumps Orbit. Sie hätte eine große Karriere in den rechtslastigen Medien machen können, als Kronzeugin dafür, dass die Republikanische Partei alles andere als rassistisch ist. Stattdessen hat sie sich entschieden, sich gegen ihren früheren Wegbegleiter zu wenden. Sie mag eine manipulative Narzisstin sein, aber dieser Schritt war ehrenvoller als der aller anderen früheren Trump-Mitarbeiter. Am Ende muss man nichts in ihrem Buch glauben und ganz gleich wie unglaubwürdig Manigault Newman auch sein mag – der Mann, der ihr den hochrangingen Job in der Regierung gab, ist unglaubwürdiger.“

NBC: „Der Rassismus des Präsidenten ist keine Enthüllung
„Omarosa Manigault-Newmans versucht, ihre Arbeit für die Trump-Regierung als selbstlosen Einsatz für die afro-amerikanische Sache zu verkaufen. Nun versucht sie sich als desillusionierter Anhänger darzustellen, der nun den Betrug durchschaut hat. Doch sie kannte Donald Trump lange genug bevor sie auf die Regierungsbank gewechselt ist. Deshalb soll sie uns jetzt verschonen.“

Washington Post: „Warum sind eigentlich so viele Leute, die Trump einstellt, korrupt, inkompetent und liderlich?
„Wenn jemand in einer Regierung einen Fehler macht, distanziert man sich allgemein von ihm oder ihr und behauptet, hätte man das vorher gewusst, wäre diese Person nie eingestellt worden. Nicht so Donald Trump. Wenn er von ehemaligen Mitarbeitern betrogen wird, sagt er, die ganze Zeit gewusst zu haben, was für ein schrecklicher Mensch derjenige ist oder war. Dieses bizarre Vorgehen ist nun auch wieder bei Omarosa Manigault-Newman zu beobachten. Vielleicht hatten wir nie einen Präsidenten zuvor, dessen Regierung eine solche Sammlung von korrupten, inkompetenten und liderlichen Mitarbeitern war. Ganz sicher aber hatten wir noch nie einen Präsidenten, der so eifrig zugegeben hat, wie sehr seine eigene Mannschaft ein Haufen von erbärmlichem Abschaum Schurken ist.“



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