Schweiz lehnt Einbürgerung von Muslim-Paar ab

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Die Schweiz hat einem muslimischen Ehepaar die
Einbürgerung
verweigert, weil es den Handschlag mit Menschen des anderen Geschlechts aus religiösen Gründen prinzipiell ablehnt. Die Antragsteller hätten damit mangelnden Respekt für die Gleichberechtigung der Geschlechter demonstriert, sagte der Bürgermeister von Lausanne, Gregoire Junod, am Freitag der Nachrichtenagentur AFP.

Die Einbürgerungskommission sei nach einem Gespräch mit dem Ehepaar zu dem Schluss gekommen, dass es nicht ausreichend integrierbar sei. Die Eheleute hätten ausgesagt, dass sie „nicht die Hand von Angehörigen des anderen Geschlechts schütteln“ wollten, sagte
Junod
. Bei der Befragung durch die dreiköpfige Kommission hätten sie zudem „große Probleme damit gehabt, Fragen zu beantworten, die von einem Mitglied des anderen Geschlechts gestellt wurden“.

Zwar gelte in der
Schweiz
die Religionsfreiheit, sagte Junod. Die Ausübung des Glaubens dürfe aber nicht „außerhalb des Rechts“ erfolgen.



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