Start Veranstaltung/ Reportage Anwältin: „Burka-Aktion ist rechtlich bedenklich“

Anwältin: „Burka-Aktion ist rechtlich bedenklich“

13
0

Astrid Wagner klärt auf

Der Schleier-Rebell ärgert die „Heute“-Leser: „Ich verstehe nicht, warum man ihm keinen Schranken vorschiebt“, „Warum wurde der noch nicht verhaftet?“ Ja, warum, Frau Anwältin?

Im Kanzleramt abgeblitzt

Die Geldbußen der Frauen, insgesamt 950 Euro, wollte der algerische Unternehmer persönlich begleichen – bei Kanzler Sebastian Kurz. Umringt von Reportern blitzte der Millionär aber vor dem Kanzleramt ab („Ohne Termin kein Einlass“).
Die mediale Bühne nutzte Nekkaz (46) trotzdem gekonnt: „Jedes Mal, wenn eine Frau in Nikab eine Strafe bekommt, werde ich sie bezahlen.“ Nachsatz: „Ob das dann ein, zwei, drei oder vier Millionen Euro sind, ist mir völlig egal.“
Statt an den Regierungschef übergab Nekkaz die 950 Euro dann an den „Burka-Verein“. Die in Wien gegründete Organisation will Muslima dazu ermutigen, trotz Verbots weiterhin Schleier zu tragen.

Juristin Wagner: „Rechtlich bedenklich“

Laut Top-Anwältin Astrid Wagner ist die mediale Aktion des Millionärs freilich bedenklich: „Das könnte man als Beitragstäterschaft und Anstiftung auslegen. Man kann ja auch nicht Rasern ihre Strafzettel bezahlen und sie zum Schnellfahren ermuntern.“