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Syrien: „Kriegsverbrechen sind die Norm, weil es niemanden mehr kümmert“

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Interview: 

Syrien: „Kriegsverbrechen sind die Norm, weil es niemanden mehr kümmert“

Die Menschen in Syrien erleben derzeit die schlimmsten Wochen seit Kriegsbeginn. Das Regime attackiert Wohn- und Krankenhäuser, setzt Giftgas ein. Zwei Ärzte berichten.

Seit fast sieben Jahren herrscht Krieg in Syrien, doch noch nie sind so viele Menschen in so kurzer Zeit geflohen wie derzeit in der nordsyrischen Provinz Idlib. In den vergangenen sechs Wochen sind mehr als 270.000 Menschen vor den Truppen des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad geflohen. Im Dezember hat Assad mit seinen russischen Verbündeten eine Offensive auf Idlib gestartet. Rund 2,5 Millionen Menschen leben in der Provinz, fast jeder zweite ist ein Binnenflüchtling. Idlib hat knapp eine Million Menschen aufgenommen, die aus Aleppo und anderen Kriegsgebieten geflohen waren. Sie sind nun erneut auf der Flucht.

In der Provinz Ost-Ghuta, östlich der syrischen Hauptstadt Damaskus, sind seit vier Jahren rund 400.000 Menschen vom Regime eingeschlossen. Seit Anfang 2017 sind sie fast völlig von der Versorgung mit Nahrung und Medizin abgeschnitten. Zudem bombardieren russische und syrische Luftwaffe täglich Schulen, Wohnhäuser und Krankenhäuser.

Ayman al-Sheikh und Mohamad Katoub gehören zu der HilfsorganisationSyrian American Medical Society (Sams). Al-Sheikh arbeitet als einer der letzten verbliebenen Ärzte in Idlib, Katub koordiniert die Versorgung von Verwundeten im belagerten Ost-Ghuta. Derzeit sind sie in europäischen Städten unterwegs, um Politikern und Journalisten über die Lage in ihrer Heimat zu berichten. Wir haben sie in Berlin zum Interview getroffen. 

ZEIT ONLINE: In Deutschland denken viele Menschen, der Krieg in Syrien sei längst vorbei. Wie erleben Sie den Alltag dort?

Ayman al-Sheikh: Der Krieg in Syrien ist mitnichten vorbei. Ich war vor zehn Tagen zuletzt in Idlib. Die Situation ist schrecklich. Jeden Tag gibt es Dutzende Bombenangriffe mit vielen Toten und Verwundeten. Viele der Attacken treffen gezielt Zivilisten und medizinische Einrichtungen. Die syrische und die russische Luftwaffe verüben jeden Tag Massaker an Zivilisten.

Mohamad Katoub: In Ost-Ghuta, einem Vorortgürtel von Damaskus, erleben die rund 400.000 eingeschlossenen Menschen derzeit die schlimmsten Tage seit Kriegsbeginn. Bei Luftangriffen sind allein in den vergangenen Tagen mehr als 200 Menschen getötet worden, darunter rund 60 Kinder. Mindestens 700 Menschen wurden verletzt. Die Lage ist dramatisch.

ZEIT ONLINE: Syrische und russische Kampfjets attackieren auch gezielt Krankenhäuser. Wie viele Krankenhäuser gibt es noch und wie ist ihre Ausstattung?

Katoub: In Ost-Ghuta gibt es noch 40 medizinische Einrichtungen, davon haben elf Operationsräume. Die anderen sind Nothilfezentren. Wir haben 107 Ärzte in Ghuta. Das mag viel klingen, tatsächlich sind sie aber wegen der immens hohen Zahl an Verwundeten total überlastet. Das große Problem ist, dass die Ärzte nicht genug Medikamente und kaum Ausstattung haben, weil sie von der Außenwelt abgeschnitten sind. Sie haben kaum noch eine Möglichkeit, die Menschen zu behandeln. Jeden Tag sterben Patienten, weil sie nicht die nötige Behandlung bekommen.

Al-Sheikh: Auch in Idlib werden ständig Krankenhäuser und medizinische Einrichtungen bombardiert. Viele Ärzte kommen aus der Gegend oder sind Vertriebene aus Aleppo. Sie haben sich entschieden, dort zu bleiben und weiterzumachen. In meine Klinik werden etwa 180 Patienten pro Tag eingeliefert. Wir führen täglich zwischen 20 und 30 Operationen durch. Wir arbeiten 20 Stunden pro Tag, sieben Tage die Woche.

ZEIT ONLINE: Die Folgen der Offensive auf Idlib sind dramatisch: Regimetruppen und verbündete Milizen rücken von Süden in Richtung Idlib vor. Sie treiben dabei Zehntausende Zivilistinnen und Zivilisten vor sich her, die an die türkische Grenze flüchten. Da die Türkei die Grenze aber geschlossen hat, gibt es für die Menschen keinen Ausweg. Wie ist ihre Situation?

Katoub: Allein in Idlib sind mehr als 270.000 Menschen auf der Flucht, viele fliehen zum zweiten oder dritten Mal. Wir fürchten, dass durch die Angriffe der Türkei auf Afrin noch mehr Menschen zur Flucht nach Idlib gezwungen werden. Dort ist das Gesundheitssystem bereits völlig überlastet. Das größte Problem für die vielen Vertriebenen ist die fehlende Erstversorgung. Sie brauchen Zelte, sanitäre Anlagen, Wasser, Heizmittel. Wenn sie ohne diese Grundversorgung für viele Wochen ausharren müssen, werden sich dort schwere Krankheiten ausbreiten. Und darauf ist niemand vorbereitet.

Al-Sheikh: Die Menschen haben große Angst vor der Zukunft. Idlib war für sie die letzte Zuflucht, denn die Region war bis zuletzt relativ sicher. Nun sehen sie, wie sich dort das Szenario von Ost-Aleppo wiederholt: die Zivilisten werden in einer Enklave zusammengetrieben und solange bombardiert, bis sie aufgeben. Sie können nicht in die Regime-Gebiete, da für das Regime alle Menschen, die zuletzt in Rebellengebieten waren, zur Opposition gehören und somit bestraft werden müssen.

Einige der Vertriebenen leben in Lagern, doch es gibt bei Weitem nicht genügend Zelte für alle. Deswegen hausen viele in ihren Autos, andere bauen sich selbst notdürftige Zelte an der Straße. Jeden Tag kommen neue Vertriebene hinzu, die Lager sind völlig überlastet. Die Hilfsorganisationen geben an, dass sie für 9.000 Menschen eine Erstversorgung stellen können, nicht aber für 250.000.

ZEIT ONLINE: Vor einigen Tagen soll ein syrischer Armeehubschrauber mehrere mit Chlorgas befüllte Granaten über Sarakeb in der Provinz Idlib abgeworfen haben. Mehrere Menschen wurden daraufhin mit Atemnot behandelt, wie der syrische Zivilschutz berichtete.

Al-Sheikh: Das Regime setzt immer wieder Giftgas gegen die eigene Bevölkerung ein. Die Menschen haben große Angst vor dem Gas. Nicht weil die Giftgasangriffe mehr Menschen töten als die regulären Luftangriffe. Sondern weil das Gas die Menschen in Panik davonlaufen lässt und jedesmal eine große Vertreibungswelle in Gang setzt.

Beim Einsatz von Giftgas geht es darum, die Menschen in Angst zu versetzen. Und es ist ein gezieltes Mittel zur Vertreibung. Ich war bis zur Evakuierung im Dezember 2016 in Ost-Aleppo und arbeitete dort in einem der letzten Krankenhäuser unter der Erde. Kurz vor der Evakuierung gab es noch einen Giftgasangriff. Zuvor hatte das Regime das Krankenhaus immer wieder bombardiert, um es zu zerstören, doch das Gebäude blieb intakt. Dann setzten sie Chlorgas ein, als letztes Mittel sozusagen. Die Luft unter der Erde ist dicker, deshalb steht die Luft und die Räume werden zu einer Art Gaskammer. Sie nutzten es, um die Menschen dort rauszutreiben.

ZEIT ONLINE: Das ist allein im Februar der dritte Chemiewaffenangriff durch das syrische Regime. Davor meldeten Ärzte einen Chlorgasangriff in Duma und einen in Irbin, zwei von Rebellen kontrollierte Vororte von Damaskus. Seit Kriegsbeginn soll das Regime schon viele Male Chemiewaffen gegen die Bevölkerung eingesetzt haben. Auch wenn es das bestreitet, sind die Indizien erdrückend.

Katoub: Seit 2012 haben wir 196 Giftgasangriffe in Syrien gezählt, vielleicht waren es noch mehr. Seit diesem Januar gab es allein sechs Giftgasangriffe in Idlib und Ost-Ghuta. In Ghuta zielen sie vor allem auf die Wohnviertel, in Idlib eher auf die Front. Der letzte Angriff in Sarakeb war aber gegen Zivilisten gerichtet. Wir können die Substanz des Gases nicht genau bestimmen, aber die Symptome der Patienten lassen auf Chlorgas schließen. Das Gas beeinträchtigt das Atmen, sorgt für trockenen Husten und einen allergischen Schock. Manchmal vermischt das Regime auch verschiedene Gase, also Phosphor-, Sarin- und Chlorgas. Das machen sie, um es für die Ärzte noch schwieriger zu machen, die Patienten zu behandeln.

Giftgas dringt in alles ein, man kann sich nicht davor schützen. Das Regime wirft derzeit immer wieder kleinere Mengen von Giftgas ab. Wir haben mal zehn, mal vier, mal 15 Patienten. Im vergangenen November gab es den letzten großen Giftgasangriff in Ghuta. Da wurden 61 Patienten in die Krankenhäuser geliefert. Die Ärzte meinten, es sei das Nervengas Sarin gewesen.

 Das Regime will die Menschen brechen

ZEIT ONLINE: Wie können Sie die Menschen überhaupt noch behandeln?

Katoub: Idlib ist nicht abgeschlossen wie Ghuta, deswegen gibt es dort noch die Möglichkeit, den Ärzten Atemschutzmasken zu bringen und sie im Umgang mit Giftgas-Patienten zu schulen. In Ost-Ghuta gibt es kaum noch medizinische Ausstattung. Wir haben keine Mittel, die vor dem Gas schützen können, kaum Medikamente zur Behandlung, regelmäßig werden Ärzte getötet.

Seit 2013 riegeln Regimetruppen Ost-Ghuta ab. Zu der Zeit übernahmen Rebellen die Kontrolle über die Provinz. Im August 2013 setzte das Regime Saringas ein, das Hunderte Menschen tötete. Bis zum Frühjahr 2017 gab es noch zwei Wege, über die Nahrung und Medizin in das eingeschlossene Gebiet kamen: Es gab einen Kontrollpunkt der syrischen Armee und mehrere Tunnel, über die Waren geschmuggelt wurden. Doch das Regime hat beides dichtgemacht. Seit Ende 2017 ist die Lage für die Bewohner katastrophal. Es gelangt nichts mehr hinein, viele Kinder sind mangelernährt, dazu gibt es mehr als 50 Luftangriffe pro Tag. Die Menschen sagen: Wir werden Tag und Nacht bombardiert. Viele leben seit Wochen in Verstecken unter der Erde. Viele Frauen bringen ihre Babys dort zur Welt. Ihr Zustand ist furchtbar. Sie haben kein Trinkwasser und kaum noch Nahrung, sehen kein Tageslicht mehr.

ZEIT ONLINE: Idlib und Ost-Ghuta sind die am härtesten umkämpften Gebiete. Es sind die letzten Provinzen in Syrien, die noch von Rebellen kontrolliert werden. Worum geht es Assad und Putin da gerade?

Katoub: Assad hat nie aufgehört, die Gebiete der Opposition zu attackieren. Er will jetzt den Druck auf die Menschen erhöhen, sie zwingen, aufzugeben und auf seine Seite zu wechseln. Durch die Belagerung, durch die Zerstörung der Infrastruktur und des Gesundheitssystems sowie den Einsatz von Giftgas will er die Menschen brechen. Die Menschen leben seit Jahren ohne sauberes Wasser, ohne Strom. Lange können sie das nicht mehr aushalten.

Auf politischer Ebene wird sich nicht viel tun. Aber wenigstens auf humanitärer Ebene muss dem Regime klargemacht werden, dass die Syrer, unabhängig davon, auf welcher Seite sie stehen, Zugang zu Nahrung und Medizin erhalten müssen. Das Regime benutzt die humanitäre Notlage, um sich an allen Menschen zu rächen, die in den Gebieten der Opposition leben.

ZEIT ONLINE: Idlib und Ost-Ghuta gehören zu den von Russland erklärten „Deeskalationszonen“. Für Ost-Ghuta wurde kürzlich zudem eine Waffenruhe vereinbart. Warum werden dennoch gezielt Zivilisten attackiert?

Katoub: Es geht Assad nicht nur um den militärischen Erfolg. In Ost-Ghuta leben Menschen, die sein Regime nicht mehr wollen. Sie werden nicht akzeptieren, in Zukunft unter seiner Kontrolle zu leben. Das Regime versucht also, sie dazu zu bringen, sich ihm zu ergeben. Das schafft es nicht, indem es nur den Frontverlauf bombardiert, sondern indem es gezielt Wohnhäuser und zivile Einrichtungen zerstört.

Wenn der Druck auf die Zivilisten erhöht wird, erhöht das auch den Druck auf die bewaffneten Gruppen. In Ost-Ghuta etwa stammt der Großteil der bewaffneten Kämpfer aus der Gegend, es sind keine ausländischen Kämpfer. Wenn sie sehen, dass die Familien ihrer Bekannten leiden, sind sie eher bereit, ihren Widerstand gegen das Regime aufzugeben.

ZEIT ONLINE: Stärkste militärische Kraft in Idlib ist das islamistische Milizenbündnis Hayat Tahrir al-Sham. Diese Allianz wird von Kämpfern der früheren Nusra-Front dominiert, die einst zu Al-Kaida gehörte. Wie sieht das Leben unter den Islamisten aus?

Al-Sheikh: In der Regel bekommt man nicht viel mit von ihnen. In einigen Ortschaften wehrt sich die Bevölkerung aber gegen ihr rigides Auftreten. Manchmal gibt es Kämpfe zwischen Hayat Tahrir al-Sham und kleineren Rebellengruppen. Allerdings sind das vereinzelte Fälle mit kleineren Waffen. Die Zahl der Verwundeten durch diese Kämpfe ist bei Weitem nicht so hoch wie die Zahl jener, die durch Bombenangriffe verletzt werden.

Katoub: Auch in Ost-Ghuta gab es schon Verletzte durch die Kämpfe zwischen den rivalisierenden islamistischen Rebellengruppen. Auch greifen sie immer wieder das vom syrischen Regime kontrollierte Gebiet um Ost-Ghuta an und töten damit Menschen.

Allerdings lassen diese Gruppen die Ärzte weitgehend in Ruhe. Sie brauchen funktionierende Krankenhäuser für ihre Kämpfer. In Ost-Ghuta gab es die Ansage: Solange die Rebellengruppen die Ärzte ihre Arbeit machen lassen und den Zivilisten Zugang zu den Krankenhäusern gewähren, können ihre Kämpfer bei uns behandelt werden. Das hat funktioniert, wir konnten unsere Krankenstationen am Laufen halten. Es gibt aber in Ghuta immer mehr Opfer durch unkonventionelle Sprengfallen wie Autobomben. Die Sicherheitslage wird schlechter.

ZEIT ONLINE: Wenige Wochen nachdem Iran, Syrien und Russland den „Islamischen Staat“ für besiegt erklärten, hat er mehrere Dörfer in Idlib unter seine Kontrolle gebracht. Mehrere Hundert Dschihadisten sollen in dem Gebiet für den IS kämpfen. Wie viel Einfluss hat der IS in Syrien noch?

Al-Sheikh: Es gibt eine kleine Region im Süden Idlibs, wo der IS noch aktiv ist. Wie stark er wirklich ist, wissen wir nicht. Es gibt Berichte, wonach die IS-Kämpfer durch Gebiete, die unter Kontrolle des Regimes stehen, auf Gebiete vorrücken können, die unter Kontrolle der Opposition stehen. Das legt den Schluss nahe, das Regime lässt sie nicht nur gewähren, sondern kooperiert eventuell sogar mit ihnen.

ZEIT ONLINE: Das syrische Regime kontrolliert mittlerweile wieder mehr als die Hälfte des Landes. Was will es mit dieser gezielten Zwangsvertreibung in und um Idlib erreichen?

Katoub: Das Regime zeichnet eine neue Karte für Syrien. Es wird mit seinen Angriffen auf die Bevölkerung erst aufhören, wenn es das ganze Land unter seiner Kontrolle hat. Dann wird es Hunderttausende Menschen geben, die nicht unter Kontrolle des Regimes leben wollen, die aber auch nicht in die Nachbarländer fliehen können. Die türkische Grenze ist zu, die jordanische Grenze ist zu, nur einige Schwerkranke werden noch reingelassen. Alle anderen werden gezwungen sein, Zugeständnisse zu machen. Wenn die Kämpfe vorüber sind und das Regime die letzten Oppositionsgebiete zurückerobert hat, wird es viele Menschen verhaften lassen.

ZEIT ONLINE: Bomben und Giftgasangriffe gehören noch immer zum Alltag in Syrien, für Empörung sorgt das in der internationalen Gemeinschaft aber kaum noch. Wie ist das für Sie?

Katoub: Die Kriegsverbrechen des syrischen Regimes und seiner Verbündeten stellen mittlerweile kein Tabu mehr dar, sondern die Norm. Die Akteure tun das, weil es niemanden mehr kümmert. Es wird schwer werden, Assad für seine Kriegsverbrechen zu belangen. Der UN-Sicherheitsrat ist quasi handlungsunfähig durch das ständige Veto Russlands.

Die Syrer fühlen sich von der Welt im Stich gelassen. Die UNO hätte die Möglichkeit, zu helfen, macht aber nicht genug Druck auf das syrische Regime. Die Vereinten Nationen helfen dem Regime durch große Hilfszahlungen und nehmen zugleich hin, dass es Lieferungen für die Menschen in Ost-Ghuta blockiert. Im Moment hat Assad alleinige Macht über die humanitäre Hilfe und nutzt sie als Kriegsmittel. Das ist nicht hinnehmbar. Es muss einen stärkeren diplomatischen Druck geben.

Al-Sheikh: Die Syrer sind 2011 auf die Straße gegangen, um für ihre Rechte zu kämpfen. Sie wollten frei wählen, Gerechtigkeit und Frieden. Sie wollten nicht hinnehmen, dass der Assad-Clan alle Geschicke des Landes bestimmt. Für diese friedlichen Proteste müssen sie bis heute mit einem horrenden Krieg bezahlen. Sie wollen wenigstens jetzt dabei unterstützt werden, diese Massaker zu beenden.

 

Source: www.zeit.de/politik/ausland/2018-02/syrien-humanitaere-katastrophe-idlib-ost-ghouta