Start Gewalt/ Sachschaden Rassistische Attacke in Berlin: Frau greift BVG-Busfahrer an

Rassistische Attacke in Berlin: Frau greift BVG-Busfahrer an

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Eine Frau hat in Spandau mehrere Personen angegriffen und beleidigt. Nach einer wüsten Attacke gegen einen Busfahrer schlug, trat und spuckte sie nach Zeugen und Polizisten.

So berichtete die Polizei über den Vorfall: Gegen 15.25 Uhr soll eine Frau einen BVG-Mitarbeiter an der Bushaltestelle Rathaus Spandau im Altstädter Ring angesprochen und gefragt haben, ob er Türke oder Araber sei. Dann soll sie dem 43-jährigen Türken unvermittelt mit der Hand ins Gesicht geschlagen haben.

Ein 34 Jahre alter Kollege des Angegriffen bemerkte die Tat, eilte zu Hilfe und wollte schlichten. Dabei soll die Angreiferin ihn mit Fäusten und Fußtritten attackiert haben. Dann soll sie den 43-jährigen Busfahrer bespuckt und ihm in die Genitalien getreten haben.

Eine 47-jährige Passantin wurde auf das Geschehen aufmerksam und forderte die Täterin mehrmals erfolglos auf, die Busfahrer in Ruhe zu lassen. In der Folge soll die Angreiferin der Frau in den Bauch getreten haben.

Auch Polizisten wurden attackiert

Als Polizisten eintrafen und die Frau festnehmen wollten, ließ sie sich auf den Boden fallen. Anschließend gelang es den Einsatzkräften der Frau Handfesseln anzulegen und sie halfen ihr auf. Im Anschluss trat sie gegen das Bein eines Polizeikommissars.

Sie verhielt sich weiter renitent und spuckte in Richtung der Polizisten, woraufhin ihr ein Mundschutz angelegt wurde. Die Angegriffenen erlitten leichte Verletzungen. Während die Passantin, der 34-jährige BVG-Mitarbeiter und der Polizist nicht behandelt werden mussten, brachten Rettungssanitäter den 43-jährigen Angestellten der BVG mit Kopf-, Bein- und Rumpfverletzungen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

Die Deutsche im Alter von 48 Jahren wurde zur Gefangenensammelstelle gebracht, erkennungsdienstlich behandelt und wieder entlassen. Der für politische Delikte zuständige Polizeiliche Staatsschutz ermittelt wegen Körperverletzungen, Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Widerstands.

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