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Muslime wollen die „gescheiterte Integrationspolitik“ nicht tatenlos hinnehmen

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Muslime wollen die „gescheiterte Integrationspolitik“ nicht tatenlos hinnehmen

Die Integration ist aus muslimischer Sicht gescheitert. Es wird weiter Druck aufgebaut. Die Gewaltbereitschaft wirkt dabei als Drohkulisse im Hintergrund. Uns stehen unruhige Zeiten bevor.

In Indonesien hat es bei Selbstmordanschlägen auf christliche Kirchen 13 Tote gegeben. Es ging durch die Presse. Unter anderem meldete es die Frankfurter Neue Presse. Wir wissen davon. Wir nehmen es hin. Indonesien ist weit weg, doch es betrifft uns auch. Was sagt uns die Meldung? Der Islam versucht sich mit Gewalt weltweit durchzusetzen (es sei denn, man ist der Meinung, dass so etwas gar nichts mit dem Islam zu tun hätte).

Die Gewaltbereitschaft, die in solchen Meldungen aufblitzt, wirkt im Hintergrund weiter als Drohgebärde, wenn wir uns die Frage stellen, wie – und ob überhaupt – eine Integration von muslimischen Zuwanderern bei uns möglich ist.

Auf dem heise-Forum Telepolis wurde in dem Zusammenhang unter dem Titel »Islam, Integration und Bekenntniszwang« auf ein Videohingewiesen, das klar ausspricht, dass aus Sicht der Muslime eine Integration als Zumutung angesehen wird. Es werden Taten angekündigt.

Es geht um eine Unterschriftensammlung, mit der für das Kopftuch für Kinder geworben werden soll. Vordergründig geht es darum, sich gegen ein Kopftuchverbot zu wehren. Doch das Video zeigt in aller Deutlichkeit, dass eine Integration des Islams in eine freiheitlich-demokratische Grundordnung nicht möglich ist. Wir werden es nicht schaffen, Muslime zu integrieren. Sie wollen es nicht. Wir wiederum wollen solche Äußerungen nicht zur Kenntnis nehmen, auch wenn wir aufgefordert werden, mehr Verständnis aufzubringen. Solche Videos sollen wir lieber nicht verstehen.

Es heißt in dem Video: »Das ist jetzt eine Chance für uns Muslime in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz, zu zeigen, dass wir die gescheitere Integrationspolitik dieser Staaten nicht schweigend hinnehmen.«

Sie sehen also die Integrationspolitik als gescheitert an. Was nun?

»Wir werden nicht mehr tatenlos dabei zusehen, wenn wir Muslime unter dem Deckmantel der Integration ja eigentlich assimiliert werden sollen und uns damit der Islam entrissen werden soll.«

Sie sprechen von einem »Deckmantel der Integration«. Es geht nicht nur um das Kopftuch. Es geht um den Islam. Aus ihrer Sicht ist er einem Angriff ausgesetzt. Den wollen sie sich nicht gefallen lassen. Denn es betrifft ihre Identität. Da gibt es keine Kompromisse.

»Wir dürfen nicht mehr zulassen«, heißt es weiter, »dass unter dem Deckmantel der Integration unsere islamische Identität angegriffen wird und wir vom Bekenntniszwang ständig in die Enge getrieben werden.«

Mit dem Bekenntniszwang, so meint der Kommentator auf Telepolis, ist das Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung gemeint.

Auch Hadmut Danisch hat das Video kommentiert. Ihm bereitet allein schon die Wortwahl Sorge: »Es geht hier nicht oder nur vordergründig um das Kopftuch. Es geht hier ganz klar um die Frage, was an erster Stelle steht, unsere Rechtsordnung oder der Islam. Der Gottesbezug wird ja im Video immer wieder erwähnt. Es ist eine klare Aussage, dass man den hiesigen Rechtsstaat nicht akzeptiert. Dass man Integration als ‚Assimilation‘ auslegt.«

Bei der angekündigten Aktion wollen die Aktivisten gezielt die Läden und Geschäfte, die von Muslimen betrieben werden, aufsuchen und mit den Betreibern reden. Danisch findet das bedenklich. Warum?

»Für bedenklich halte ich auch den Aufruf, alle Muslime in ihren Läden aufzusuchen (und damit unter Druck zu setzen, die bekommen es dann nämlich auch mit der Angst), und zwar auch dann, wenn die hier völlig friedlich und ehrbar leben und von Kopftuch nichts wissen wollen.«

Wir alle werden unter Druck gesetzt, um bei Integrationsbemühungen noch mehr Nachgiebigkeit und noch mehr Verständnis zu zeigen.

In so einer Situation ist die Gewaltbereitschaft ein deutliches Signal. Sie wird sich vermutlich als der entscheidende Faktor erweisen.

 

Quelle: www.freiewelt.net/nachricht/muslime-wollen-die-gescheiterte-integrationspolitik-nicht-tatenlos-hinnehmen-10074398/

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