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Die Uiguren dürfen nicht fasten

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Uiguren demonstrieren am Dienstag, 7. Juli 2009, auf dem Marienplatz in Muenchen in Solidaritaet mit den Uiguren in China. Seit letzten Sonntag gibt es Unruhen bei Protesten der muslimischen Minderheit in der chinesischen Region Xinjiang (AP Photo/Matthias Schrader) Uighur people protest during a demonstration against the Chinese government in Munich, southern Germany, on Tuesday, July 7, 2009 in solidarity with the Uighur people in China. (AP Photo/Matthias Schrader)

Das chinesische Regime zwingt Muslime zum Verstoß gegen das Fastengebot. Parteisekretäre haben in einem Dorf ein Bierfest abgehalten.

PEKING taz | Eigentlich müssten die chinesischen Behörden wissen, wie heikel die ohnehin angespannte Lage in der muslimisch geprägten Nordwestregion Xinjiang während des Fastenmonats Ramadans ist. Vor einem Jahr starben in der Stadt Yarkand mindestens 90 Menschen, als aufgebrachte Uiguren gegen die chinesischen Besatzer auf die Straßen zogen und chinesische Polizisten daraufhin das Feuer eröffneten.

Ebenfalls während des Fastenmonats kam es 2009 in der Provinzhauptstadt Urumqi zu schweren Unruhen mit sogar über 200 Toten. Die chinesischen Behörden nehmen aber auch weiter keine Rücksicht auf die religiösen Gepflogenheiten während des für Muslime so heiligen Monats.

http://www.taz.de/!5205840/

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