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Bei ARD-Talk mit Sandra MaischbergerAls Erdogan-Fan in Islam-Debatte Handschlagverweigerung verteidigt, tickt Klöckner aus

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Bei „Maischberger“ ging es am Mittwochabend einmal mehr um das Thema Islam. Ein besonders streitbarer Gast: Haluk Yildiz, Chef der Partei Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit. Er geriet heftig mit Julia Klöckner aneinander, als er es rechtfertigte, wenn Imame Frauen den Handschlag verweigern.

Das Thema versprach Zündstoff

„Die Islamdebatte: Wo endet die Toleranz?“, fragte Sandra Maischberger am Mittwoch. Zu Gast waren unter anderem CDU-Vize Julia Klöckner und Haluk Yildiz, Vorsitzender der Migranten-Partei BIG. Hitzig wurde es vor allem bei den Aussagen von Yildiz. Er sagte: „Im Islam gilt es als respektlos, wenn ein Mann einer Frau die Hand gibt“. Ein Imam hatte Julia Klöckner einst den Handschlag verweigert. Yildiz rechtfertigte das, schließlich sei dann „oft die rituelle Waschung für das nächste Gebet ungültig“. Diese Worte ließen Klöckner aus der Haut fahren.

In Wirklichkeit stecke dahinter ein ganz bestimmtes Geschlechterbild, und das sei mit dem Grundgesetz nicht vereinbar, so Klöckner weiter. Haluk Yildiz ist Bundesvorsitzender der Kleinpartei „Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit“. Die Partei hat sich der Chancengleichheit für und der Integration von Migranten „unter Bewahrung ihrer eigenen vielfältigen Identität“ verschrieben, wie es in ihrem Wahlprogramm heißt. Der BIG-Partei wird eine Nähe zu Recep Tayyip Erdogans AKP nachgesagt. So trat bei einer BIG-Wahlkampfveranstaltung Nevzat Yalcintas, einer der Gründer der AKP, auf und warb um Stimmen für die BIG.

„Die Islamdebatte: Wo endet die Toleranz?“, fragte Sandra Maischberger am Mittwoch. Zu Gast waren unter anderem CDU-Vize Julia Klöckner und Haluk Yildiz, Vorsitzender der Migranten-Partei BIG. Hitzig wurde es vor allem bei den Aussagen von Yildiz. Er sagte: „Im Islam gilt es als respektlos, wenn ein Mann einer Frau die Hand gibt“. Ein Imam hatte Julia Klöckner einst den Handschlag verweigert. Yildiz rechtfertigte das, schließlich sei dann „oft die rituelle Waschung für das nächste Gebet ungültig“. Diese Worte ließen Klöckner aus der Haut fahren.

In Wirklichkeit stecke dahinter ein ganz bestimmtes Geschlechterbild, und das sei mit dem Grundgesetz nicht vereinbar, so Klöckner weiter. Haluk Yildiz ist Bundesvorsitzender der Kleinpartei „Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit“. Die Partei hat sich der Chancengleichheit für und der Integration von Migranten „unter Bewahrung ihrer eigenen vielfältigen Identität“ verschrieben, wie es in ihrem Wahlprogramm heißt. Der BIG-Partei wird eine Nähe zu Recep Tayyip Erdogans AKP nachgesagt. So trat bei einer BIG-Wahlkampfveranstaltung Nevzat Yalcintas, einer der Gründer der AKP, auf und warb um Stimmen für die BIG.

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