Ilkay Gündogan spricht über Rassismus und macht Sterling Mut

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Ilkay Gündogan hat sich zu den rassistischen Beleidigungen gegen seinen Teamkollegen Raheem Sterling geäußert und von ähnlichen Erfahrungen berichtet.

„Wir müssen damit klar kommen. Es ist nicht einfach, ich habe es in diesem Sommer auch erlebt. Ich weiß, wie es sich anfühlt und es schmerzt“, wurde der Mittelfeldspieler von Manchester City in englischen Medien zitiert.

Der deutsche Nationalspieler wurde nach der Affäre um ein Foto mit dem türkischen Machthaber Recep Tayyip Erdogan anschließend bei einem Länderspiel in Leverkusen ausgebuht und in den sozialen Medien beleidigt.

Gündogan: Müssen stark bleiben

„Am Ende haben wir keine andere Wahl, als stark zu bleiben, zu versuchen, diese Phase zu überstehen und unser Bestes auf dem Platz zu geben“, sagte Gündogan.

Der englische Nationalspieler Sterling war im Ligaspiel beim FC Chelsea von einigen Heimfans rassistisch beleidigt worden. Die Blues verhängten daraufhin gegen vier Personen vorläufige Stadionverbote, die Ermittlungen der Polizei dauern an. Der Fall hat auf der Insel eine abermalige Debatte über Rassismus im Fußball ausgelöst, in der sich viele prominente Vertreter zu Wort meldeten.

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„Er hat eine Menge Unterstützung bekommen. Ich denke, die Art und Weise wie Chelsea reagiert hat, war gut. Wir müssen das alle bekämpfen, unsere individuelle Rolle spielen, um die Situation für jeden zu verbessern“, sagte Gündogan.

Chelsea-Fans singen antisemitische Sprechchöre

Unterdessen sorgten Anhänger des FC Chelsea mit antisemitischen Gesängen während des Europa-League-Spiels beim FC MOL Vidi in Ungarn erneut für einen Eklat. Der Verein reagierte bereits und verurteilte die Sprechchöre scharf.

„Der Klub und die überwältigende Mehrheit unserer Fans verabscheuen Antisemitismus und jede Art von Rassenhass oder religiösem Hass“, sagte ein Sprecher des Vereins nach der Partie der BBC: „So etwas hat keinen Platz bei Chelsea oder in irgendeiner unserer Gemeinschaften.“

Alle, die „nicht die Intelligenz aufbringen können, um diese Botschaft zu verstehen und die den Klub beschämt haben“, würden mit der „stärksten“ Reaktion konfrontiert, die dem Verein zur Verfügung steht, kündigte der Sprecher an.

 

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